Eine Reise in ein nicht-europäisches Land wie Venezuela ist immer mit relativ hohen Kosten verbunden. Schon alleine der Flug nimmt einen erheblichen Teil des angesparten Geldes in Anspruch. Ein Flug von Frankfurt nach Caracas kostet ungefähr zwischen 700 und 900 Euro. Wer früh bucht und was den Abflug angeht flexibel ist, der kann hier aber viel Geld sparen.
Ein weiterer Kostenfaktor ist natürlich die Unterkunft. Je nachdem ob das Unternehmen, in dem man Praktikum macht eine kostenfreie Unterkunft zur Verfügung stellt oder man sich selbst darum kümmern muss und desshalb die Miete selbst tragen muss, ist der Geldbeutel ganz unterschiedliche belastet. Studentenresidenzen und Gastfamilien sind dabei generell die kostengünstigste Variante.
Generell sollte man sich also vorher in jedem Fall darüber informiereren, ob das Praktikum bezahlt ist und wenn ja, einen genauen Fianzierungsplan machen, damit nicht während der Reise das Geld ausgeht. Die alltäglichen Kosten sind dabei allerdings in Venezuela nicht so hoch wie in Europa.
Da das Arbeiten während des Praktikums kaum möglich ist, sollte man sich vor Abreise in jedem Fall über eventuelle Stipendienprogramme informieren. Je nachdem, ob das Praktikum im Studienplan eingeplant ist, stellt die Uni oder Fachhochschule auch finanzielle Mittel zur Verfügung. Auch der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) vergibt Kurzstipendien für Praktika.