Die venezolanische Küche ist sehr von Einflüssen europäischer Einwanderer geprägt und verfügt über eine große Variationsbreite, die sich regional unterscheidet. Dabei hat jede Region eigene kulinarische Spezialitäten. Das Grundnahrungsmittel, das bei keiner Mahlzeit fehlen kann, sind die Areapas, kleine aus Maismehl gefertigte Teigtaschen. Es gibt sie gefüllt mit Huhn, Thunfisch, Rührei oder Gemüse oder einfach als Beilage.
Das Nationalgericht „Pabellón Criollo“ besteht aus Reis und Bohnen und Rindfleisch. Dazu werden „tajadas“ (frittierte Kochbananen) gereicht, um das ganze ein wenig abzurunden. Zudem gehören zahlreiche Eintöpfe mit Huhn, Rind oder Fisch zu den beliebten Speisen der Venezolaner. Die „Parrillas“ sind Fleischplatten mit saftigen Steaks, Rippenstücken, Bratwürste (chorizo) und Blutwürste (morcilla). Eine Spezialität der Region Barquisimeto ist die gegarte Ziege (chivo) in Kokosmilch. Sie wir zu besonderen Anlässen gegessen.